AfD-Kandidat wehrt sich gegen Anschuldigungen durch CSU-Stadtrat

+++ Pressemitteilung AfD München-Nord vom 12.09.2018 +++
Thomas Hastreiter / 1. Stellvertr. Vorsitzender und Landtagskandidat in München-Milbertshofen
Michael Groß / Vorsitzender und Landtagskandidat in München-Moosach

Hastreiter weist Vorwürfe zu Storch-Veranstaltung zurück und schaltet Rechtsanwalt ein

MÜNCHEN. Strafanzeige wegen falscher Anschuldigung hat der Münchner AfD-Landtagskandidat Thomas Hastreiter gegen CSU-Stadtrat Marian Offman erstattet. Der habe ihm laut Bericht im Merkur/tz unterstellt, bei der AfD-Wahlkampf-veranstaltung mit Beatrix von Storch auf dem Marienplatz einen Hitlergruß gezeigt zu haben. „Dieser Vorwurf entbehrt jeder Grundlage und ich, wie auch der Kreisverband München Nord, weisen das in aller Schärfe zurück“, betonte Hastreiter und fügte hinzu: „Wir sind bislang der Meinung, dass es sich bei der Anschuldigung um einen mehr als bedauerlichen Einzelfall handelt. Wir können nicht glauben, dass ein solches Vorgehen zum Selbstverständnis der Münchner CSU gehört.“ Thomas Hastreiter hat seinen Rechtsanwalt Mathias Markert eingeschaltet.

Die gesamte Veranstaltung mit der Rede der Bundestagsfraktions-Vizevorsitzenden von Storch sei massenhaft gefilmt und von Hunderten von Polizisten beobachtet worden. Umso erstaunlicher sei es daher, dass unter den über 2.500 Menschen nur der CSU-Stadtrat einen Hitlergruß gesehen haben will. Von dem Vorwurf hat Hastreiter nach eigenen Angaben erst am Montag, den 10. September aus der Presse erfahren. „Ich bin empört über diese haltlose Unterstellung. Diese Anschuldigung hat mich zutiefst verletzt. Dagegen wehre ich mich und werde das klarstellen.“ betonte der AfD-Direktkandidat für den Stimmkreis 104 München-Milbertshofen, der zu den wohl umkämpftesten Stimmkreisen in Bayern gehört. Es sei der Versuch mit Thomas Hastreiter einen der aussichtsreichsten Münchner AfD-Landtagskandidaten zu beschädigen.

Ein Gruß in die Menge bei einer politischen Versammlung wurde hier vom CSU-Stadtrat „willkürlich und definitiv verleumderisch als Straftat hingestellt“, beklagt Hastreiter. Es sei ihm zudem „unverständlich, warum ein Zeitungsverlag sich durch die Formulierung einer reißerischen Überschrift zum Handlanger einer verleumderischen Kampagne machen lässt“.

Link: https://www.tz.de/muenchen/stadt/altstadt-lehel-ort43327/beatrix-von-storch-afd-in-muenchen-hitlergruss-anschuldigung-gegen-afd-landtagskandidaten-10223627.html

Michael Groß, der Vorsitzende des AfD-Kreisverbandes München-Nord und Landtagskandidat in München-Moosach, zeigte sich ebenfalls empört: „Die Integrität meines Stellvertreters Thomas Hastreiter steht für mich außerhalb jeglichen Zweifels.“